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Die Rappbodetalsperre steht erneut im Mittelpunkt - Fachtagung am 26. September

Der 60. Geburtstag der Rappbodetalsperre, unseres beutenden Trinkwasserspeichers für den mitteldeutschen Raum, war für den Talsperrenbetrieb Anlass für verschiedene Veröffentlichungen und Veranstaltungen. Mit dem Fachkolloquium am 26. September 2019 wird die Jubilarin erneut gewürdigt.

Vertreter der Landesregierung, von Städten und Gemeinden, aber auch Partner aus der Wasserwirtschaft des gesamten Bundesgebietes, Partnerfirmen der verschiedensten Branchen sowie ehemalige Mitstreiter wurden an diesem Tag in das Große Schloss Blankenburg eingeladen. Die Gäste erwarten Vorträge zur Entwicklung der Talsperren, zur gegenwärtigen Situation sowie ein vorsichtiger Blick in die Zukunft.
Im Anschluss an die Vortragsreihe ist eine Exkursion zur Rappbodetalsperre organisiert. Die Gäste können sich vor Ort ein Bild machen vom sehr guten Zustand der 60jährigen Staumauer und von den Herausforderungen durch ständig wachsende touristische Angebote. Die Firma Harzdrenalin ist eng in die Vortragsreihe sowie die Exkursion eingebunden.
Da sich der Hauptdienstsitz des Talsperrenbetriebs in der Stadt Blankenburg befindet, wurde das Große Schloss Blankenburg als Veranstaltungsort gewählt. Damit wird auch das Engagement des Vereins „Rettung Schloss Blankenburg e.V." gewürdigt und dieser in seiner Arbeit unterstützt.


Hintergrund:
Die Rappbodetalsperre, zwischen Hasselfelde und Rübeland gelegen, wurde am 3. Oktober 1959 offiziell in Betrieb genommen. Gestaut werden die Flüsse Rappbode und Hassel. Mit einer Bauwerkshöhe von 106 Metern ist sie die höchste Staumauer Deutschlands. Die Mauerkrone ist 415 Meter lang und 12,50 Meter breit. Neben der immer wichtiger werdenden Energieerzeugung erfüllt die Rappbodetalsperre zuverlässig ihre Hauptaufgaben: die Rohwasserbereitstellung für die Trinkwasserversorgung, den Hochwasserschutz und die Niedrigwasseraufhöhung.
Die Grundsteinlegung der Rappbodetalsperre liegt inzwischen 67 Jahre zurück, die Inbetriebnahme am 3. Oktober 1959 jährt sich 2019 zum 60. Mal. Seit bemerkenswerten 60 Jahren steht diese Anlage für die Zuverlässigkeit sowohl bei der Wasserversorgung als auch beim Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser. Die Mitarbeiter des Talsperrenbetriebs Sachsen-Anhalt, als Eigentümer der Staumauer, überwachen und steuern täglich den Betrieb des Giganten.


Datum: 24.09.2019

Kontakt

Talsperren-Wasserkraft Sachsen-Anhalt GmbH

 

Timmenröder Straße 1a

38889 Blankenburg

Tel: 039 44 - 94 20
Fax: 039 44 - 94 22 00